Für die endgültige Abschaffung des Lehrens. Eine Polemik

„Pädagogische Berufe und deren Ausbilder, aber auch Bildungspolitiker und Bildungsmanager sind bis heute der Ansicht, das ‚Lehren‘ sei die ureigene Aufgabe von Schule (und Universität, Einfügung JG) Damit stellen sie zwischen die Lernprozesse junger Menschen in denen die sich die Welt erschließen könnten, und dem, was sie (die Pädagogen) als Bildung bezeichnen, einen scheinbar unverzichtbaren Apparat an Didaktik und Struktur. Auf diesen Apparat müssen sich lernwillige Menschen erst einmal ganz grundsätzlich einstellen. ‚Einfach so mal lernen‘, das ist nicht vorgesehen im System Schule. Das Meiste und das Schönste am Lernen geht deshalb in dem Moment bachab, wenn Menschen zur Schule kommen.“

Den ganzen Artikel von Christoph Schmitt, Schweiz, kann man hier nachlesen.

Noch ein Schmankerl: „Es geht nie darum, ‚die Mathematik zu begreifen‘ sondern den Mathematikunterricht und den Mathematiklehrer. Wie gut das einem lernenden Menschen gelingt, das wirkt sich dann direkt auf seine oder ihre Schulkarriere aus, und damit auf ganz viele zentrale Aspekte seines und ihres zukünftigen Lebens.“

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